PRESSEMITTEILUNG: Mehr Kooperation und Anreize für mehr Investitionen in deutsche Start-Ups!

Es zeichnet sich ein Aufschwung neu gegründeter Unternehmen ab. Allein im ersten Quartal 2024 entstanden über 650 Start-ups, was einem Plus von 17% zum Vorjahresquartal entspricht. Zuletzt hatten Jungunternehmen und Neugründer:innen stark unter der Zinswende, den konjunkturellen und geopolitischen Herausforderungen sowie der Finanzkrise gelitten.

Melis Sekmen, Obfrau im Wirtschaftsausschuss und Berichterstatterin für Gründungen und Start-ups dazu:

„Ich freue mich sehr, dass die Gründungszahlen zuletzt wieder so angestiegen sind. Es ist ein wichtiger und mutiger Schritt ins Unternehmertum zu gehen. Dieser Schritt ist mit einem großen
Gestaltungswillen und einer hohen Risikobereitschaft verbunden, welche unsere Wertschätzung verdient. Doch die Kunst einer Start-up Politik liegt darin, aus Gründungen
erfolgreiche Unternehmen zu entwickeln. Aktuell gibt es zu wenig Anreize in deutsche Gründungen und Start-ups zu investieren, u.a. weil es noch zu hohe Steuerlasten und einen großen Bürokratieaufwand gibt.

Damit sich Investitionen in Deutschland wieder lohnen, brauchen wir ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis. Mehr Kooperation, statt nur staatliche Förderung sollte das Motto sein. Daher brauchen wir mehr Finanzierungsmodelle, in denen öffentliche und private Gelder Hand in Hand gehen. Der bereits eingeführte Wachstumsfonds der KfW ist ein
mögliches Instrument dafür.“